Das hier ist ja ein klitzekleines und immer noch fast jungfräuliches Blog. Mit der Musik im Fokus möchte ich hier zukünftig auch einige Dinge ausprobieren, die über Bandvorstellungen, CD-Empfehlungen und persönlichen Playlists hinaus auch Festival- und Konzertberichte mit einschließen. Ob das dann eher ein Foto-Stream wird nach dem Konzert zusammen mit einem persönlichen Konzertbericht, ob es Live-Blogging oder das Mittwittern während des Konzertes ist – ich halte mir das alles offen, lasse die Dinge aber langsam auf mich zukommen.

Daher reicht es mir derzeit noch, in ein paar Sätzen zu schildern, wo ich weswegen gewesen bin – die Tiefe und Professionalität werden sich dann hoffentlich irgendwann einstellen ;)

Die Überschrift soll übrigens die für mich vermutlich einzige Woche des Jahres markieren, in welcher ich an direkt aufeinanderfolgenden Wochenenden Festivals besucht habe (In Depeche Mode-Tournee-Jahren müssen die Festivals erfahrungsgemäß immer ein wenig zurückstecken *g*).

Gleich fahren wir zum M’era Luna und letzte Woche fand das großartige Juicy Beats-Festival in Dortmund statt. Zwei Festivals, wie sie unterschiedlicher vermutlich kaum sein können.

Das Juicy Beats ist für mich eh irgendwie immer außer Konkurrenz, was "richtige" Festivals angeht. Durch diese vielen Bühnen und Floors, die im ganzen Westfalenpark verteilt sind, hat man da ein wirklich einmaliges Ambiente und mit schöner Regelmäßigkeit landet man dort bei DJs und auf Floors, von denen man am Anfang des Tages nicht gerechnet hätte ;) Genau das macht aber diesen besonderen Charme aus: Man läuft einfach durch den Park und verweilt dann dort, wo einem die Musik gerade gefällt. Das können 30 Minuten sein oder 3 Stunden. Aber ich will natürlich nicht verschweigen, dass es durchaus Namen gibt, wegen derer es sich lohnt, doch eher zu einem bestimmten Zeitpunkt eine bestimmte Bude anzusteuern. In diesem Fall war das zum Beispiel der Auftritt der Goldenen Zitronen. Punk-Helden aus längst vergangenen Zeiten, die darf man nicht verpassen. Den Auftritt verbuche ich dann auch unter "schön, dass man sie mal gesehen hat", war aber ansonsten jetzt weder besonders spannend noch wirklich passend im Festival-Kontext. Dennoch finde ich die Idee einer FZW-Bühne mit alternativer Musik eine gelungene. Auf gleicher Bühne gab es übrigens auch "Frittenbude" zu bestaunen. Ich kannte die vorher nicht, fühlte mich aber gleich ein wenig an Protagonisten wie Deichkind erinnert und angenehm überrascht.

Apropos Deichkind: Legendär ihr Bierduschen-Inferno an gleicher Stelle im Jahre 2007. So waren sie auch dieses Jahr die unumschränkte Hauptattraktion und enttäuschten nicht eine Sekunde. Ich kannte und mochte vorher schon einige Lieder der Küstencombo, aber ich hätte nicht gedacht, dass die abendfüllend ein so starkes Set spielen würden und vor allem nicht, dass die wirklich so sehr rocken und so viel auf der Bühne bieten, wie sie es dann getan haben. Verliebt habe ich mich in den Track "Luftbahn" vom neuen Album, den ich daher jetzt hier auch mal featuren werde, neben einem kleinen Bericht über das Juicy Beats, welchen ich bei YouTube gefunden habe:

 

 

Fast zeitgleich mit dem Beenden dieses Artikels machen wir uns nun bereit für den M’era Luna-Großkampftag mit Highlights wie Prodigy, IAMX und [:SITD:]. Mehr dazu gibt es dann in der kommenden Woche hier nachzulesen :)